Röderturm

Stadtgeschichtliche Information im Röderturm

Rödertor

© Jochen Ehnes

Gerade das nordöstliche Viertel Rothenburgs, dessen städtebauliche Dominante dieser Turm ist, war 1945 fast völlig zerstört worden. Auch der Turm selbst war schwer getroffen, aber bald nach dem Krieg restituierend wieder aufgebaut worden. Diese Zerstörung zu dokumentieren, hat sich der Verein Alt-Rothenburg in einer Ausstellung zur Aufgabe gemacht.

Nirgendwo sonst in der Stadt kann man die Entwicklungsgeschichte und den Wiederaufbau nach 1945 so hautnah und unmittelbar nachvollziehen wie von diesem Turm.

Stöberleinsturm

© Jochen Ehnes

"Curia roda" weißt auf einen heute nicht mehr zu bestimmenden rodungshof "rödlein" hin, der östlich von rothenburg lag. ob dies zur namensgebung der stadt führte, kann nicht belegt werden und ist eher unwahrscheinlich. Der ursprüngliche Turm war ein Schalenturm, also zur Innenstadt hin offen (erst später wurden sämtliche Türme vollständig vermauert, da der Verteidigungszweck nicht mehr gegeben war). Der obere Teil glich mit seinen vier Eckerkern dem Stöberleinsturm (siehe Bild rechts), also völlig verschieden von der heutigen Form. Die Turmstube war mit wechselndem Wachpersonal besetzt.

1945 wurde der Dachbereich zerstört, der Turmrumpf blieb bis zur heutigen oberen Plattform erhalten. Nach dem Krieg Turmaufbau in veränderter Form.

Öffnungszeiten:
Tägl.: 10.00 bis 17.00 Uhr, bei entsprechender witterung auch früherer beginn und längere öffnung bis zum Abend, dies liegt im Ermessen der Aufsicht.

Preise:
1,50 € Erwachsene
1,00 € Kinder zw. 6-15 Jahre

Info:
Peter Nedwal,
Tel. 09861/ 2726

Blick vom Rödertor auf die Wenggasse

© Jochen Ehnes

Blick vom Rödertor auf die Jakobskirche

© Jochen Ehnes

Blick vom Rödertor auf den Rathausturm

und den Markusturm (vorne). © Jochen Ehnes

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