„Medien der Reformation – Der Kampf der Konfessionen“ Die viel beachtete Sonderausstellung aufgrund der hohen Nachfrage bis Ende 2017 verlängert

Diese viel beachtete Sonderausstellung des Reichsstadtmuseum Rothenburg wird bis Ende 2017 wegen der hohen Nachfrage verlängert.

Der ansbachische Kanzler Georg Vogler hinterließ nach seinem Tod 1550 der Stadt Rothenburg eine riesige Sammlung von reformatorischen Flugschriften.In diesem Fundus wird der erbittert geführte Glaubens- und Kulturkampf, der während der Reformation tobte, auf dramatische Art deutlich.

Das Reichsstadtmuseum wird in einer Ausstellung diese Konflikte, die sich sehr stark in den frühen Printmedien der Neuzeit niederschlugen, wieder aufleben lassen. Den Auswirkungen kann man heute noch nachspüren und findet erschreckende aktuelle Parallelen: Bildersturm, zerstörte Gebäude, Hassprediger sind keine Phänomene der Gegenwart, sondern waren damals bereits Realität.

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Bedeutende Sammlung in Rothenburg zu sehen

ROTHENBURG – Am kommenden Wochenende wird den Aktivitäten Rothenburgs im Rahmen der Reformationsdekade mit der Eröffnung der Sonderausstellung zu den Medien in der Reformation im Reichsstadtmuseum ein weiterer Höhepunkt hinzugefügt.

Freilich schon aufgrund der räumlichen Kapazitäten in einem kleineren Format als die große Sonderausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum, wird die Ausstellung im Reichsstadtmuseum dennoch mit herausragenden Ausstellungsobjekten aufwarten. Hervorzuheben ist, dass die Flugschriftensammlung, aus der verschiedene Exemplare gezeigt werden, eine der bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen dieser Art in Süddeutschland ist und zum ersten Mal überhaupt der Öffentlichkeit präsentiert wird.
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